konzerte
Konzert mit zwei Trompeten und Orgel
Konzert mit festlicher Musik für zwei Trompeten und Orgel
Höhepunkte der Barockzeit

Hans Jürgen Huber, Trompete
Peter Gasser, Trompete
Thomas Scherbel, Orgel
Eintritt frei - Spenden erbeten
Ort: Kirche St. Joseph
Lange Nacht der Musik
Lange Nacht der Musik in St. Joseph
drei halbstündige Orgelkonzerte um 20:00 Uhr, 21:00 Uhr und 22:00 Uhr
Zur Aufführung kommt mit der Fantasie und Fuge über den Choral "Ad nos, ad salutarem undam" eines der größten Orgelwerke überhaupt
An der Schuster-Orgel: Thomas Scherbel

Thomas Scherbel, Orgel
Ort: Kirche St. Joseph
Benefizkonzert mit dem Bundespolizeiorchester München
Benefizkonzert mit dem Bundespolizeiorchester München
Philipp Armbruster, Leitung

Bundespolizeiorchester München
Ort: Kirche St. Joseph
Giuseppe Verdi: Messa da Requiem
Giuseppe Verdi (1813 - 1901): Messa da Requiem
für Soli, Chor und Orchester
Miriam Clark, Sopran
Julia Rutigliano, Mezzo-Sopran
Oliver Ringelhahn, Tenor
Martin Snell, Bass
Joseph Chor München
Vokalensemble St. Joseph
Freies Landesorchester Bayern
Thomas Scherbel, Leitung
Karten zu 30 / 25 / 20 € (Schüler, Studenten, Schwerbehinderte 25 / 20 / 15 €) ab 1. September bei allen München Ticket Vorverkaufsstellen (089/54818181) und im Pfarrbüro St. Joseph (089/2728940), sowie ab 16:00 Uhr an der Tageskasse

Joseph Chor München, Vokalensemble St. Joseph, Freies Landesorchester Bayern

Miriam Clark, Sopran
Die deutsch-amerikanische Sopranistin Miriam Clark zählt zu den vielversprechendsten dramatischen Koloratursopranistinnen unserer Zeit. Sie wurde in Frankfurt am Main geboren und studierte Operngesang an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Fenna Kügel-Seifried und Maria Fitzgerald; zudem wird sie von Alessandro Pratico gecoacht.
Ihr Debüt als Königin der Nacht an der Oper Frankfurt wurde gefolgt von der erfolgreichen Uraufführung von Oscar Strasnoys Le Bal an der Staatsoper Hamburg in einer Inszenierung von Matthew Jocelyn unter der musikalischen Leitung von Simone Young. Den Durchbruch ihrer noch jungen Karriere markierte 2011 die anspruchsvolle Titelpartie in Bellinis Norma am Theater Dortmund. Es folgten Engagements als Lakmé, Arminda in La finta giardiniera sowie Violetta Valéry in La traviata in Bonn.
Die vielseitige Künstlerin trat auf bedeutenden Konzertbühnen auf, unter anderem als Leonore in der Urfassung von Beethovens Leonore bei den Dresdner Musikfestspielen unter Ivor Bolton sowie in der Schweiz unter Mario Venzago. Zudem sang sie Orffs Carmina Burana in St. Margarethen und beim Internationalen Beethovenfest Bonn unter der Leitung von Andreas Blüner. Ihr Debüt als Bess in Porgy and Bess gab sie in der Tonhalle Zürich.
Von der Spielzeit 2016/17 bis 2019/20 war Miriam Clark Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim, wo sie zahlreiche bedeutende Rollendebüts feierte, darunter Chrysothemis in Strauss’ Elektra sowie die Titelpartie in Aida unter der Leitung von Alexander Soddy. Weitere Partien waren Amelia in Un ballo in maschera, Norma, Elvira in Ernani, Elisabetta in Don Carlo sowie Leonora in Il trovatore unter Benjamin Reiners. Außerdem debütierte sie als Kaiserin in Die Frau ohne Schatten. 2018 gab sie ihr Hausdebüt an der Bayerischen Staatsoper München als Dama di Lady Macbeth in Verdis Macbeth unter der Leitung von Pinchas Steinberg.
In der Saison 2021/22 feierte sie vielbeachtete Rollendebüts als Salome am Badischen Staatstheater Karlsruhe unter Yura Jang sowie als Irene (Rienzi) beim Wagner Festival der Oper Leipzig unter Matthias Foremny.
In der Saison 2022/23 war sie in Annabel Ardens Neuinszenierung von Aida an der Königlichen Oper Kopenhagen unter Paulo Caragniani zu erleben. Außerdem sang sie Ortlinde und die 3. Norn in Götterdämmerung mit der Dresdner Philharmonie unter Marek Janowski sowie Ortlinde am Teatro San Carlo in Neapel unter Dan Ettinger.
Zu ihren Engagements ab 2024 zählen Ortlinde in Wagners Die Walküre mit dem Dallas Symphony Orchestra unter Fabio Luisi, ein Einspringen als Kaiserin in Die Frau ohne Schatten an der Oper Lyon unter Daniele Rustioni sowie die Dritte Magd in Elektra am Teatro San Carlo unter Sir Mark Elder. 2025 gab sie zudem ihr Hausdebüt an der Nationaloper Cluj als Aida unter der Leitung von David Crescenzi.
Miriam Clark ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe: Sie war Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes, gewann 2009 den zweiten Preis sowie den Opernpreis beim Internationalen Montserrat Caballé Wettbewerb in Saragossa und erhielt 2010 den zweiten Preis sowie den Medienpreis beim renommierten Internationalen Gesangswettbewerb ’s-Hertogenbosch.

Julia Rutigliano, Mezzo-Sopran
Nachdem sich die deutsch-italienische Mezzosopranistin Julia Rutigliano zunächst besonders im Wagner Fach einen Namen gemacht hat, widmet sie sich nun vermehrt auch dem italienischen Fach. So konnte sie als Amneris in Aida in der Felsenreitschule in Salzburg und als Suzuki in Madama Butterfly bei den Opernfestspielen in Heidenheim große Erfolge feiern. Ihre Azucena in Il Trovatore letztes Jahr am Stadttheater Gießen wurde von der Presse als „Highlight des Abends“ beschrieben. Zu ihren bedeutenden Stationen zählen die Bayreuther Festspiele, wo sie im Ring unter Kirill Petrenko und der Regie von Frank Castorf als Wellgunde im Rheingold und der Götterdämmerung, sowie als Siegrune in der Walküre zu erleben war.
Es folgten Engagements als Wellgunde unter Marek Janowski u.a. an der Elbphilharmonie in Hamburg, ebenso wie zahlreiche Auftritte als Siegrune u.a. an der Semperoper unter Christian Thielemann, der Berliner Staatsoper Unter den Linden unter Daniel Barenboim, dem Maggio Musicale in Florenz und dem Palau de les Arts in Valencia unter Zubin Mehta, der Opéra Bastille unter Philipp Jordan und zuletzt auch am Teatro San Carlo in Neapel unter Dan Ettinger.
Längst gehören auch weitere Wagner Rollen zu ihrem breiten Repertoire. So debütierte sie bereits 2011 in Bremen unter Markus Poschner (musikalische Leitung) und Tobias Kratzer (Regie) als Venus im Tannhäuser, als Brangäne in Tristan und Isolde war sie 2014 unter Zubin Mehta am Maggio Musicale in Florenz zu hören.
Einen zentralen Punkt im Schaffen der Künstlerin bildet außerdem die Partie der Carmen, mit der sie u.a. am Teatr Wielki Opera Narodowa in Warschau brillierte und zuletzt auch am Volkstheater Rostock zu sehen war.
Des weiteren zählen Charlotte aus Massenets Werther, Léonor aus La Favorite und Gertrud aus Humpertdincks Hänsel und Gretel zu ihrem Repertoire.
Im Konzertfach war sie regelmäßig unter Zubin Metha zu hören, wie z.B. in Mahlers 2. Symphonie und Mozarts Krönungsmesse mit den Israel Philharmonics, mit Bruckners Te Deum mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Beethovens 9. Symphonie am Teatro Maggio Musicale in Florenz. Ihre Liebe gilt besonders den romantischen Werken wie Verdis Requiem, Dvořáks Stabat Mater und Rossinis Petite Messe Solennelle, und Berlioz’ Les nuit d’été um nur wenige zu nennen.
2014 wurde ihr der Kulturpreis der Stadt Würzburg verliehen.

Oliver Ringelhahn, Tenor
Der österreichische Tenor Oliver Ringelhahn wuchs in Niederösterreich auf. Seine musikalische Laufbahn begann er bereits in jungen Jahren als Mitglied der Sängerknaben des Stiftes Altenburg, wo er eine fundierte musikalische und chorische Ausbildung erhielt. Sein Gesangsstudium absolvierte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Gerhard Kahry. Bereits während seiner Studienzeit machte er durch seine musikalische Präzision, stilistische Vielseitigkeit und darstellerische Präsenz auf sich aufmerksam. Nach ersten Bühnenerfahrungen folgten Engagements an bedeutenden Opernhäusern im deutschsprachigen Raum. So war er unter anderem am Landestheater Linz engagiert, bevor ihn weitere Verpflichtungen an renommierte Häuser führten, darunter das Staatstheater am Gärtnerplatz in München, die Volksoper Wien sowie die Sächsische Staatsoper Dresden. Diese Engagements bildeten die Grundlage für eine internationale Karriere, die den Tenor an zahlreiche Opernhäuser und Konzertpodien in Europa, Asien und Südamerika führte. Gastspiele brachten ihn unter anderem nach Hamburg, Amsterdam, Genf, Marseille, Berlin, München, Tokio und São Paulo. Darüber hinaus war er bei bedeutenden internationalen Festivals zu hören, darunter die Salzburger Festspiele, das Lucerne Festival sowie das International Festival Macau. Sein Repertoire umfasst ein breites Spektrum des lyrischen Charaktertenorfachs mit besonderem Schwerpunkt auf den Opern von Wolfgang Amadeus Mozart und Richard Strauss. Zu seinen häufig gesungenen Rollen zählen unter anderem Pedrillo in Die Entführung aus dem Serail, Brighella in Ariadne auf Naxos, Matteo in Arabella sowie Valzacchi in Der Rosenkavalier. Darüber hinaus ist er ein gefragter Interpret zeitgenössischer Opernproduktionen und arbeitet regelmäßig mit internationalen Regieteams zusammen. Neben seiner umfangreichen Operntätigkeit ist Oliver Ringelhahn auch als Konzert- und Oratoriensänger aktiv. Sein Konzertrepertoire umfasst Werke von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn, Franz Schubert, Hugo Wolf und Benjamin Britten. Dabei trat er mit zahlreichen Orchestern und Dirigenten im europäischen und internationalen Musikleben auf.

Martin Snell, Bass
Martin Snell wurde in Dunedin, Neuseeland, geboren und ist in seiner Heimatstadt aufgewachsen. Nach einem Jurastudium und einer Berufsausbildung an der University of Otago nahm er im September 1991 ein postgraduales Gesangstudium bei Patrick McGuigan am Royal Northern College of Music auf, das er 1994 mit Auszeichnung abschloss. Martin Snell hat zahlreiche Preise und Stipendien erhalten, darunter den Mobil Song Quest 1993 und ein großes Stipendium der Peter Moores Foundation, London. Seine ersten professionellen Bühnenerfahrungen sammelte Martin Snell am Internationalen Opernstudio Zürich und war danach am Theater St. Gallen, am Theater Basel und am Luzerner Theater engagiert. Von 2005 bis 2019 arbeitete er als freischaffender Künstler mit Wohnsitz in Luzern, Schweiz, und erhielt 2010 die Schweizer Staatsbürgerschaft. Martin Snell war in Opernproduktionen am Grand Théâtre de Genève, der Oper Graz, der Berliner Staatsoper, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Festival d'Aix-en-Provence, der Statní Opera Praha, dem Theater an der Wien, dem Teatro alla Scala Mailand, der Opéra de Monte-Carlo, der Opéra national du Rhin Strasbourg, den Tiroler Festspielen Erl, Athen, Bangkok, Brasilien, Bukarest, Dänemark, Deutschland, London, Katowice, Neuseeland, Paris, Prag, Riga, Singapur, Spanien, St. Petersburg, Sydney, Taipeh und Tokio, und 2005-2013 bei den Bayreuther Festspielen sowie zuletzt an der Bayerischen Staatsoper. 2018 gab er außerdem sein Debüt an der Glyndebourne Festival Opera in Richard Strauss' Der Rosenkavalier und als Vodnik in Dvoraks Rusalka in Klagenfurt. Seit der Spielzeit 2019/2020 ist Martin Snell Mitglied des Solo-Ensembles der Bayerischen Staatsoper in München, wo er in der Spielzeit 2025/2026 u.a. in Produktionen Mozarts Die Zauberflöte und Le Nozze di Figaro, Donzettis La Fille du Régiment, Puccinis Tosca und La Bohème, Verdis La Traviata, Macbeth, und Rigoletto, und Richard Strauss’ Salome und Elektra, u.v.a. zu hören sein wird.

Thomas Scherbel, Leitung
Thomas Scherbel, geb. in Nürnberg, studierte Kath. Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater in München. Zusätzlich belegte er die Fächer Orgel als Konzertfach bei Prof. Edgar Krapp und Chorleitung im Schwerpunktfach bei Prof. Michael Gläser. Nach dem mit der Note „sehr gut“ abgeschlossenen A-Diplom besuchte er die Fortbildungsklasse Orgel und schloss seine Studien im Juni 2005 mit dem Konzertdiplom ab.
Von 2000 bis 2015 war er Kirchenmusiker an St. Cäcilia in Germering bei München. Neben der Organisten- und Chorleitertätigkeit an der Gemeinde war er dort als künstlerischer Leiter des Konzertvereins „Musica Sacra St. Cäcilia e.V.“ für die Planung und Durchführung von jährlich zwölf Konzertprojekten zuständig.
Parallel leitete er von 2002 bis 2011 den mehrfach ausgezeichneten Visino-Chores in Eggenfelden.
Für sein herausragendes künstlerisches Wirken erhielt er 2014 den Walter-Kolbenhoff-Kulturpreis der Stadt Germering.
Seit Februar 2016 ist Thomas Scherbel Kirchenmusiker an der Kirche St. Joseph in der Münchner Maxvorstadt. Neben den Planungen für die Fertigstellung und Renovierung der Schuster-Orgel und der Vergrößerung des kulturellen Angebotes der Pfarrei im konzertanten Bereich, liegt sein Schwerpunkt in
St. Joseph vor allem auf der Weiterentwicklung und Vergrößerung des Chores. Mit Aufführungen des Weihnachtsoratoriums von Bach, des Messias von Händel, des Requiems von Mozart, des Lobgesang, Paulus und Elias von Mendelssohn Bartholdy, des Deutschen Requiems von Johannes Brahms, der Johannes-Passion von Bach, der Schöpfung von Joseph Haydn, des Stabat Mater von Rossini und der Messe in As-Dur von Franz Schubert wurden große Oratorien verwirklicht. Ein weiterer Höhepunkt soll im Oktober 2026 mit der Aufführung von Giuseppe Verdis Requiem erreicht werden.
Als Konzertorganist ist Thomas Scherbel immer wieder an wichtigen Kirchen zu Gast, zuletzt in St. Anton Nürnberg, in der Basilika Vierzehnheiligen, im Kloster Banz, in St. Michael in der Münchner Fußgängerzone, im Münchener Herkulessaal, im Salzburger Dom, im Bamberger Dom, im Münchner Dom und im Magdeburger Dom.
Ort: Kirche St. Joseph
Kindermusical "Rut"
Kindermusical "Rut"
von Cornelia Becker-Lamers
Kinderchor St. Ludwig
Musikalische Leitung: Stephan Heuberger
Gesamtleitung: Elisabeth Jarde
Eintritt frei - Spenden erbeten
Ort: Pfarrsaal St. Joseph
Bayerisches Adventssingen
Bayerisches Adventssingen
mit dem Akkordeonorchester St. Joseph und der Stubenmusik St. Joseph
Adventliche Musik für Horn, Trompete und Orgel
David Scherbel, Horn
Elias Scherbel, Trompete
Thomas Scherbel, Orgel und Leitung

Akkordeonorchester St. Joseph
Ort: Kirche St. Joseph
Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium
Johann Sebastian Bach (1685 - 1750): Weihnachtsoratorium, I-III
Judith Spiesser, Sopran
Susanne Kelling, Alt
Eric Price, Tenor
Micha Matthäus, Bass
Joseph Chor München
Vokalensemble St. Joseph
Freies Landesorchester Bayern
Thomas Scherbel, Leitung
Karten zu 30 / 25 / 20 € (Schüler, Studenten, Schwerbehinderte: 25 / 20 / 15 €) ab 26. Oktober bei allen München Ticket Vorverkaufsstellen (089/54818181) und im Pfarrbüro St. Joseph (089/2728940), sowie ab 16:00 Uhr an der Tageskasse.

Joseph Chor München, Vokalensemble St. Joseph, Freies Landesorchester Bayern

Judith Spiesser, Sopran
Die aus München stammende lyrische Koloratursopranistin ist in der Saison 2025/26 unter der Leitung von Hartmut Haenchen mit J.S. Bachs Matthäuspassion auf Tournee in den Niederlanden zu erleben. In derselben Saison sang sie Carl Orffs Carmina Burana mit dem Warsaw Philharmonic Orchestra unter Krzysztof Urbański sowie Mahlers 4. Sinfonie (Das himmlische Leben) am Theater Klagenfurt unter Chin-Chao Lin. Mit der Dt. Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz interpretierte sie außerdem Mahlers 4. Sinfonie und Richard Wagners Wesendonck-Lieder unter Michael Francis. Zuvor war sie mit Joseph Haydns Nelsonmesse beim Eröffnungskonzert in der Arena Klosters unter Enrico Onofri zu hören, das im Schweizer Radio und Fernsehen übertragen wurde. 2025 tourte sie zudem mit Philippe Herreweghe und dem Orchestre des Champs-Élysées mit Neujahrskonzerten durch Frankreich und Italien.
Opernengagements führten sie u. a. an die Opernhäuser in Nürnberg, Essen, Innsbruck, Regensburg, Würzburg, Gelsenkirchen, Kaiserslautern und Krefeld sowie zu den Thurn & Taxis Festspielen. Zuletzt war sie als Königin der Nacht am Staatstheater Nürnberg zu erleben und als La Fée in Jules Massenets Cendrillon am National Taichung Theater in Taiwan in der Inszenierung von Laurent Pelly. 2023 sprang sie in Monaco erfolgreich für Sabine Devieilhe als Lakmé ein. Zuvor sang sie am Staatstheater Kassel die drei weiblichen Hauptrollen in Offenbachs Les Contes d’Hoffmann.
Von 2020 bis 2022 war sie festes Ensemblemitglied am Staatstheater am Gärtnerplatz in München.
Sie studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München bei Wolfgang Brendel; Liedgestaltung bei Helmut Deutsch und Juliane Banse. Als Konzertsängerin ist sie mit einem breiten Repertoire von Bachs Passionen bis zu Beethoven und Brahms zu hören und arbeitete mit Orchestern wie den Münchner Symphonikern, dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, dem Noord Nederlands Orkest und dem Orchestre des Champs-Élysées.

Susanne Kelling, Alt
Susanne Kelling ist seit ihrem ersten Engagement im „Jungen Ensemble“ der Bayerischen Staatsoper München international als Opern- und Konzertsängerin tätig.
Heute ist sie Professorin für das künstlerische Hauptfach Gesang an der Hochschule für Musik Nürnberg.
Die in München wohnhafte Mezzosopranistin studierte zunächst Violoncello an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und, nach ihrem Violoncello-Examen, Gesang bei Prof. Klesie Kelly.
Bereits während dieser Zeit wurde die Bayerische Staatsoper in München auf Susanne Kelling aufmerksam und verpflichtete die Mezzosopranistin im „Jungen Ensemble“.
Seit diesem Engagement führen sie immer wieder Gastspiele an die Opernhäuser in Köln, Düsseldorf, Tokyo, an das Opernhaus San Carlo in Neapel, G. Verdi in Trieste, Carlo Felice in Genua, Teatro Regio in Turin, Fondazione dell`Arena di Verona, „La Fenice“ in Venedig und an das Staatstheater am Gärtnerplatz in München.
Die Mezzosopranistin wurde 2014 als ordentliche Professorin für das künstlerische Hauptfach Gesang an die Hochschule für Musik Nürnberg berufen. 2017 wurde sie vom Hochschulrat zur Vizepräsidentin der Hochschule für Musik Nürnberg gewählt (2017 bis 2021).
Des Weiteren gibt sie regelmäßig Meisterkurse im Rahmen der Holzhauser Musiktage am Starnberger See, in der Internationalen Musikbegegnungsstätte Haus Marteau, an der Gachon Universität Seoul, der Europäischen Akademie für Musik in Montepulciano, dem Conservatorio Benedetto Marcello in Venedig, den Talent Music Summer Courses in Brescia und dem Conservatorio Luigi Cherubini in Florenz.
Susanne Kelling ist aufgrund ihrer Verdienste im Bereich interkultureller deutsch-italienischer Beziehungen, sowie ihrer Erfolge in italienischen Opernhäusern Trägerin des italienischen Bundesverdienstkreuzes und wurde mit dem “Ordine della stella della solidarietà italiana“ zum Ritter geschlagen.
Ein weiterer Höhepunkt ihrer Karriere war der Wunsch des Papstes Benedikt XVI, anlässlich seines Namenstages gemeinsam mit dem Henschel-Quartett „Die sieben letzten Worte“ von J. Haydn in einer Version für Streichquartett und Mezzosopran im Vatikan zu singen. Das Konzert wurde live von der Eurovision gesendet, die dazugehörige CD erschien als Weltersteinspielung.

Eric Price, Tenor
Der gebürtig italienisch-amerikanische Tenor Eric Price ist als Solist im In- und Ausland tätig. Sein breit gefächertes Repertoire reicht von Barock bis Moderne in Konzert bis Oper. Eric arbeitet regelmäßig mit renommierten Orchestern und Ensembles wie Concerto Köln, dem Münchner Rundfunkorchester, den Münchner Symphonikern, dem Leipziger Barock Orchester, harmonie universelle, sowie mit Collegium Vocale Gent und weiteren renommierten Ensembles zusammen. Als gefragter Konzertsolist und Preisträger des Telemann Wettberwerbes 2023, zählen die Kantaten und Passionen J.S. Bach’s, sowie J. Haydn’s Schöpfung und F. Mendelssohn’s Lobgesang zu seinem frequentierten Repertoire. Als Evangelist konnte er sich in kurzer Zeit einen Namen machen und konzertiert u. A. in der Isarphilharmonie und im Herkulessaal München. Ebenso gibt der Absolvent der Liedklasse von Christian Gerhaher regelmäßig Liederabende mit seinen Duo-PartnerInnen. Er gestaltete zuletzt verschiedene Liederabende in der Filarmonica Romana in Rom, in Rovigo, bei der FritzWunderlich Stiftung in Kusel, im Deutschen Theater München und in Schloss Elmau. Während seines Studiums übernahm Eric Price in den Opernproduktionen der Hochschule u.a Rollen wie Tamino aus der „Zauberflöte“, Male Chorus aus „The Rape of Lucretia“, Nemorino aus „L‘Eli- sir d‘amore“. 2021 sang er die Titelpartie in der Oper „Le Docteur Miracle“ von Georges Bizet im Prinzregententheater München und gab sein Debüt bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik in der Rolle des Josennah aus der Oper „Boris Goudenow“ von Johann Mattheson. 2024 singt er die Tenorpartie in der Oper „L`isola disabitata“ von Joseph Haydn am Deutschen Theater in München unter der Leitung von Aris Blettenberg. Der junge Tenor, Träger des „Fritz-Wunderlich-Stipendiums“ und Stipendiat der „Oscar und Vera Ritter-Stiftung“, arbeitete als Solist bereits mit international renommierten Dirigenten wie Kirill Petrenko, Ivan Repusic, Philippe Herreweghe und Andrea Marchiol zusammen. Meisterkurse bei Ian Bostridge, Christiane Iven, Ruth Ziesack, Julian Pregardien et al. ergänzen seinen musikalischen Werdegang. Als Solist des Tölzer Knabenchores gastierte er in den Staatsopern Paris, München, Berlin, Zürich, Lyrik Opera Chicago. Seine Gesangsausbildung erhielt Eric Price bei Hartmut Elbert und an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Andreas Schmidt (Master Konzertgesang). Ebenso studiert er bei Kristin von der Goltz Barockcello im Bachelorstudiengang Historische Aufführungspraxis.

Micha Matthäus, Bass
Der in Augsburg geborene Bassbariton Micha Matthäus studiert derzeit im Master Konzertgesang bei Prof. Lars Woldt an der Hochschule für Musik und Theater München. Als gefragter Konzertsänger ist er sowohl national als auch international tätig. In der Saison 2025/26 ist er u.a. in renommierten Sälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, dem Palau de la Música Catalana Barcelona, AMUZ Antwerpen und der Isarphilharmonie München zu erleben. Darüber hinaus singt er Bachs Weihnachtsoratorium auf einer Europa-Tournee mit dem Orchester „Il Gardellino“ unter der Leitung von Christoph Prégardien. 2026 debütiert er bei Festivals wie den Tagen Alter Musik Regensburg, den Europäischen Wochen Passau sowie dem Musikfest ION. Mit „The Munich Harmonists“ wird er in der Carnegie Hall New York zu hören sein. Auch auf der Opernbühne ist er präsent: 2025 war er im Musiktheater im Reaktor (München) als Leporello in Mozarts Don Giovanni zu erleben. Zuvor sang er u.a. Figaro (Le nozze di Figaro, HMT München) und Betto (Gianni Schicchi). Bei den Audi-Sommerfestspielen verkörperte er die Rollen Winter/Sleep (The Fairy Queen) im Stadttheater Ingolstadt. Mit dem Ensemble LauschWerk wirkte er in Händels Semele an der Bayerischen Staatsoper mit, am Staatstheater Augsburg war er in Du Yuns Oper Angel’s Bone zu sehen. Als Konzertsänger verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit Johanna Soller. Unter ihrer Leitung sang er u.a. Pilatus in Bachs Johannes-Passion sowie den Evangelisten in Hugo Distlers Weihnachtsgeschichte. 2024 führte ihn eine Konzertreise nach Salvador (Brasilien), wo er das Verdi-Requiem interpretierte. Künstlerisch geprägt wurde Micha Matthäus durch die Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Claudio Vandelli und Ariel Zuckermann sowie durch Impulse von Sängern wie Christian Gerhaher, Ian Bostridge und Werner Güra. Seinen Bachelor absolvierte er bei KS Andreas Schmidt und ergänzte seine Ausbildung bei Hartmut Elbert. Er ist Stipendiat des Deutschlandstipendiums, Yehudi Menuhin Live Music Now und war Träger des Richard-Wagner-Stipendiums. Von 2018 bis 2020 war er Mitglied der Bayerischen Singakademie.
Ort: Kirche St. Joseph
Silvesterkonzert
Silvesterkonzert
mit Pauken und Trompeten ins neue Jahr!
Festliche Musik für Blechbläserquartett und Orgel
Münchner Dombläser
Peter Gasser, Hans Jürgen Huber, Trompete
Birgit Henke, Stephan Schirmer, Posaune
Thomas Scherbel, Orgel
Eintritt frei - Unkostenbeitrag erbeten
Ort: Kirche St. Joseph