Konzerte Archiv

Georg Friedrich Händel: Messiah

Oratorium in englischer Sprache für Solisten, Chor, Orchester und Orgel

HWV 56

Monika Lichtenegger, Sopran
Susanne Kelling, Alt
Andreas Hirtreiter, Tenor
Tobias Neumann, Bass

 

Joseph Chor München
Vokalensemble St. Joseph
Freies Landesorchester Bayern
Thomas Scherbel, Leitung

 

Eintritt: 18 / 14 Euro (Schüler, Studenten, Schwerbehinderte: 14 / 10 Euro)
Karten ab 27.11. in der Dombuchhandlung (Frauenplatz 14a, 089/24239800), im Schreibwarengeschäft "Schreiberia" (Karl-Theodor-Str. 84, 089/31568075) und im Pfarrbüro St. Joseph (Tengstr. 7, 089/2728940)

 

 

Prof. Susanne Kelling studierte zunächst Violoncello an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und, nach ihrem Violoncello-Examen, bei Prof. Klesie Kelly aus den USA Gesang.
Ihre Gesangsausbildung vervollständigte sie an der „Accademia di Santa Cecilia“ in Rom. Sie debütierte in den Rollen der „Dorabella“ in „Così fan tutte“ und „Rosina“ in „Il barbiere di Siviglia“.
Bereits während dieser Zeit wurde die Bayerische Staatsoper in München auf Susanne Kelling aufmerksam und verpflichtete die Mezzosopranistin im „Jungen Ensemble“.
Seit diesem Engagement führen sie immer wieder Gastspiele an die Opernhäuser in Köln, Düsseldorf, Tokyo, an das Opernhaus San Carlo in Neapel, G. Verdi in Trieste, Carlo Felice in Genua, Teatro Regio in Turin, Fondazione dell`Arena di Verona, Teatro La Fenice in Venedig und an das Staatstheater am Gärtnerplatz in München, wo die Sängerin in verschiedenen Rollen ein gern gesehener Gast ist.
Prof. Susanne Kelling ist aufgrund ihrer Verdienste im Bereich interkultureller deutsch-italienischer Beziehungen, sowie ihrer Erfolge in italienischen Opernhäusern Trägerin des italienischen Bundesverdienstkreuzes und wurde mit dem “Ordine della stella della solidarietà italiana“ zum Ritter geschlagen.
Ein weiterer Höhepunkt ihrer Karriere war der Wunsch des Papstes Benedikt XVI, anlässlich seines Namenstages gemeinsam mit dem Henschel-Quartett „Die sieben letzten Worte“ von J. Haydn in einer Version für Streichquartett und Mezzosopran im Vatikan zu singen. Das Konzert wurde live von der Eurovision gesendet, die dazugehörige CD erschien als Weltersteinspielung.
Die in München wohnhafte Mezzosopranistin wurde 2014 als ordentliche Professorin für das künstlerische Hauptfach Gesang an die Hochschule für Musik Nürnberg berufen. Des Weiteren gibt sie regelmäßig Meisterkurse im Rahmen der Holzhauser Musiktage am Starnberger See, an der Europäischen Akademie für Musik in Montepulciano, dem Conservatorio Benedetto Marcello in Venedig und am Conservatorio Luigi Cherubini in Florenz.

 

 

 

Monika Lichtenegger, geboren in Regensburg, studierte Opern- und Konzertgesang an der Hochschule für Musik und Theater in München.
Ihr Konzertrepertoire umfasst alle wichtigen Werke der Alten Musik bis in die Moderne, u.a. sang sie das Brahms-Requiem in der Philharmonie München, sowie die Schöpfung von J. Haydn im Prinzregententheater, München.
Tonaufnahmen für den BR, sowie Fernsehaufzeichnung für das bayerische Fernsehen (Komödienstadl „Der keusche Josef“, „Ein Spiel mit Liedern“) runden ihre künstlerische Tätigkeit ab.
Weiterhin arbeitet sie in verschiedenen Projekten der Internationalen Kulturstiftung in München.
Erste Bühnenerfahrung konnte sie vor ihrem Studium an den Städt. Bühnen Regensburg sammeln. Während ihrer Studienzeit sang sie verschiedene Opernpartien  im Akademietheater und Prinzregententheater in München.
Weiter wirkte  sie  bei zahlreichen UA zeitgenössischer Opern mit, u.a. bei Festival A*Devangarde (München), Münchner Biennale, Berliner Festwochen, Wiener Festwochen, Festival „Texte und Töne“ (Dornbirn/Österreich).
Gastspiele im klassischen Opernbereich führten sie u.a. zu Festspiel + (Münchner Opernfestspiele), Internationales Festival Hue (Vietnam), Teatro Mancinelli Orvieto (Italien), Theater Winterthur (Schweiz) und ans Cuvilliés-Theater in München. Sowie an die Theater in Schweinfurt, Minden, Aschaffenburg, Wolfenbüttel und Ehingen. 
2011 erhielt sie den bayrischen Kunstförderpreis.
Sie ist Mitinitiatorin der Konzertreihe „kunst.salon auf wanderschaft“ (2015/2017),   gefördert von der Landeshauptstadt München, die Volksmusik mit Kunstmusik verbindet, zeitgenössische Musik uraufführt, mit Lyrik erweitert und in außergewöhnlichen kammermusikalischen Besetzungen zur Aufführung bringt.
„Musikalische Feinkost“ heißt ihr neuestes Projekt zusammen mit dem Musiker und Komponisten Florian Burgmayr. Jeden dritten Mittwoch im Monat gibt es klassischen Gesang im Restaurant „Rotwand Eins“.  

 

   

Andreas Hirtreiter studierte an der Hochschule für Musik und Theater seiner Heimatstadt München und erwarb durch sein Engagement in verschiedenen professionellen Chören wie dem Stuttgarter und dem Saarbrückener Kammerchor schon früh wichtige Erfahrungen im Ensemblegesang
Später war er Mitglied des renommierten Vokalensembles Singer Pur, was ihm auch Auftritte mit dem englischen Hilliard Ensemble ermöglichte. Dem Chor des Bayerischen Rundfunks ist Andreas Hirtreiter im Rahmen des Extrachores bereits seit vielen Jahren verbunden.
Über den Gesang hinaus tritt der vielseitige Künstler auch als E- und Kontrabassist, Schlagzeuger, Komponist, Arrangeur, Autor und Lehrer in Erscheinung.
Andreas Hirtreiter ist seit 2003 Mitglied im Chor des Bayerischen Rundfunks.

 

 

 

Der Bariton Tobias Neumann war Regensburger Domspatz. Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater in München Opern- und Konzertgesang, u.a. bei Maria de Francesca-Cavazza und Helmut Deutsch (Liedgesang). Meisterkurse besuchte er bei Thomas Quasthoff, Wolfram Rieger und Peter Schreier. Außerdem arbeitet er regelmäßig mit Michael Volle.

Sein Operndebut hatte er 2003 als Masetto in Mozarts „Don Giovanni“ am Münchener Prinzregententheater. Im Jahr darauf sang er am gleichen Ort die Rolle des Figaro in Mozarts „Le nozze di Figaro“.

Er ist festes Mitglied der Bayerischen Staatsoper, neben dieser Tätigkeit widmet er sich in zahlreichen Konzerten im In- und Ausland dem Liedgesang und dem Opern- und Konzertrepertoire.

Als Diplomtheologe fühlt er sich sakraler Musik im Besonderen verbunden.
     
     
     
     
     
     

 

Ort: Kirche St. Joseph

Joseph Haydn: Stabat Mater

Oratorium für Soli, Chor und Orchester

Anna Karmasin, Sopran
Annette Kramny, Alt
Christian Sturm, Tenor
Michael Kranebitter, Bass
Joseph Chor München
Vokalensemble St. Joseph

Freies Landesorchester Bayern
Thomas Scherbel, Leitung

 

 

Eintritt: 15 / 10 Euro (Schüler, Studenten, Schwerbehinderte: 10 / 8 Euro)
Karten ab 20. Februar in der Dombuchhandlung (Frauenplatz 14a, 089/24239800), im Schreibwarengeschäft Wagner (Hohenzollernplatz 2, 089/3082043), im Schreibwarengeschäft "Schreiberia" (Karl-Theodor-Str. 84, 089/31568075) und im Pfarrbüro St. Joseph (Tengstr. 7, 089/2728940)

 

Das 1767 entstandene Stabat Mater war Joseph Haydns erstes Kirchenwerk, das er nach seinem Dienstantritt bei Fürst Esterházy in Eisenstadt komponierte. Wie kaum ein anderes seiner Sakralwerke verbreitete es sich schon bald in zahlreichen Abschriften und begründete Haydns Ruf als führender Vokalkomponist seiner Zeit.

 

 

  Der Tenor Christian Sturm wurde 1978 in Andernach am Rhein// Studium an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Daphne Evangelatos (Operngesang) und Christian Gerhaher (Konzertgesang)// Ausbildung an der Bayerischen Theaterakademie August Everding// Ensemblemitglied am Staatstheater Gärtnerplatz und dem Landestheater Coburg. Von 2009 bis 2014 im Ensemble der Wuppertaler Bühnen u. a. als Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Belfiore (La finta giardiniera), Fenton (Falstaff), Telemaco (Il ritorno d’Ulisse in Patria), Alfred (Die Fledermaus)// Gastengagements u. a. an der Deutschen Oper am Rhein, am Staatstheater Wiesbaden, Nationaltheater Weimar, Nationaltheater Mannheim und an den Opernhäusern in Koblenz, Trier und Dortmund// Richard Wagner Festival Wels als Walther (Tannhäuser), Junger Seemann (Tristan) und Steuermann (Der fliegende Holländer)// CD-Einspielungen für WDR, HR und ORF// Partien in Oratorium und Konzert von Barock bis zu zeitgenössischen Werken
     
  Die Altistin/Mezzosopranistin Annette Kramny wurde in München geboren und erhielt bereits im Kindesalter Klavier- und Gesangsunterricht. Nach dem Abitur begann sie Gesangsstudien bei Frau Kammersängerin Ingeborg Bremert und Herrn Franz Reuter-Wolf. Diese setzt sie nunmehr bei Frau Carmen Maria Anhorn fort.
Zu Beginn ihrer Studienzeit sang sie im Münchener Bach-Chor und konnte sich somit auch als Chorsängerin ein großes Repertoire erarbeiten.
Seit vielen Jahren ist sie Mitglied des Kammerchores von St. Peter in München, wo sie auch als Solistin zu hören ist.
Annette Kramny übernimmt regelmäßig Solopartien in Oratorien und Konzerten, so zum Beispiel im Weihnachtsoratorium von Bach, Mozarts Requiem, Händels Messias, Mendelssohns Elias oder Dvoraks Stabat Mater.
Ihr Konzertrepertoire reicht von Vivaldi über Bachs Oratorien- und Kantatenwerke, Rossinis Petite Messe Solenelle bis hin zu Werken von Jean Langlais oder Siegfried Karg-Elert.
Sie gestaltete ebenfalls Liederabende, sowie Konzerte mit Opernarien und Operetten- oder Musicalmelodien.

     
   Die Münchner Sopranistin Anna Karmasin studierte Opern- und Konzert-Gesang am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck und an der Hochschule für Musik und Theater München sowie der Bayerischen Theaterakademie.
Sie war Stipendiatin der Christl und Klaus Haak-Stiftung, erhält gegenwärtig für den Master-Studiengang „Liedgestaltung“ das Deutschlandstipendium und weiterhin eine Studien-Unterstützung durch den Verein CM e.v. zum Aufbau junger aufstrebender Musiker. Gefördert und geprägt wurde sie insbesondere durch Barbara Daniels, Stanislava Stoytcheva und Sabine Lahm, sowie durch Siegfried Mauser, Donald Sulzen und Fritz Schwinghammer.
Die vielseitige Sängerin stand unter anderem in Deutschland, Österreich und der Schweiz als Pamina (Zauberflöte), Adele (Fledermaus), Susanna (Figaros Hochzeit), Peri (Das Paradies und die Peri) und Kunigunde (Candide) auf der Bühne.
Regelmäßig tritt sie mit Barock-Orchestern wie z.B. Concerto München, La Banda, oder Il concerto piccolo in Erscheinung. Seit drei Jahren ist sie wesentlicher Bestandteil der Konzertreihe Festlicher Sommer in der Wies.
Zusammen mit der Neuen Internationalen Philharmonie oder auch mit L’Arpa Festante trat sie im Herkulessaal der Münchner Residenz auf, mit den Münchner Philharmonikern, geleitet von Krzysztof Urbański, bei „Klassik am Odeonsplatz“ und mit den Bayerischen Filmfonikern in der Philharmonie München. Es folgen Engagements mit den Nürnberger Symphonikern und dem Leipziger Symphonieorchester.
Lieder- und Arien-Abende gab die junge Sopranistin 2016 in München, Mailand und Paris, begleitet unter anderem von Gerold Huber.
Der Neuen Musik widmet sich Anna Karmasin ebenfalls mit großer Hingabe.
So sang sie z.B. zur Eröffnung des Israelischen Generalkonsulats in München zwei Uraufführungen mit Live-Übertragung im Bayerischen Fernsehen, interpretierte mit dem Ensemble BlauerReiter das legendäre „Pierrot Lunaire“ von Arnold Schönberg und gestaltete mehrere Kammermusikkonzerte und Erstaufführungen mit Werken von Dorothea Hofmann, Robert M. Helmschrott und Graham Waterhouse. Für besagte Programme sind 2017 u.a. Konzerte in London und New York geplant.
     
  Michael Kranebitter wurde in Innsbruck geboren. Erste musikalische und solistische Erfahrungen sammelte er bei den Wiltener Sängerknaben. Er studierte bei Gabriele Fuchs, Sylvia Greenberg, Christian Gerhaher und Helmut Deutsch an der Hochschule für Musik und Theater München und besuchte in dieser Zeit mehrere Meisterkurse (u. a. bei Brigitte Fassbaender, Thomas Hampson, Christian Gerhaher, Margreet Honig, Eytan Pessen)
Gastengagements führten ihn an zahlreiche europäische Opernhäuser, darunter die Dresdner Semperoper, die Staatsoper unter den Linden Berlin, das Teatro dell‘ Opera di Roma, das Teatro Verdi di Salerno, das Tiroler Landestheater, das Staatstheater am Gärtnerplatz München, das Prinzregententheater München, die Theater Fürth und Ingolstadt sowie zu den Festwochen der Alten Musik in Innsbruck.
Sein Repertoire umfasst Partien wie Figaro (Mozarts Le nozze di Figaro), Guglielmo (Mozarts Cosi fan tutte), Don Giovanni (Mozarts Don Giovanni), Papageno (Mozarts Die Zauberföte), Eugen Onegin (Tschaikowskys Eugen Onegin), Escamillo (Bizets Carmen) und Argante (Händels Rinaldo).
Als Konzertsänger ist Michael Kranebitter unter anderem in Bachs Oratorien und Kantaten, Händels Messiah, Mozarts Requiem, Mendelssohns Oratorien Paulus und Elias sowie in Brahms Ein deutsches Reqiuem zu hören.

 

Ort: Pfarrkirche St. Joseph

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium

Johanna-Maria Zeitler, Sopran


Martina Swandulla, Alt


Markus Roberts, Tenor


Raphael Sigling, Bass

Joseph Chor München,

Vokalensemble St. Joseph


Freies Landesorchester Bayern


Thomas Scherbel, Leitung


Eintritt: 15 € /ermäßigt für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte 10 €

 

Das Weihnachtsoratorium von Bach gehört zu den berühmtesten Werken in der Geschichte der Oratorienliteratur. Der Besuch einer derartigen Aufführung ist für viele Menschen ein fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit. Das Konzertieren dieses Werkes bedarf allerdings größter Anstrengungen, sowohl in organisatorischer, als auch künstlerischer Hinsicht. Die Chorpartitur ist durch hoch komplexe und mit schwierigen Koloraturen durchsetzte Stellen nur so gespickt. Um einem hohen künstlerischen Anspruch gerecht zu werden, engagieren sich mehr als 60 Sängerinnen und Sänger bereits seit Juni mit großem Einsatz für dieses Ziel.

 

Der Joseph Chor München und das Vokalensemble St. Joseph suchen ständig neue Sängerinnen und Sänger. Wenn Sie schon immer einmal ein großes Werk einstudieren und aufführen wollten, sind Sie bei uns richtig. Wir proben immer am Dienstag von 19.45 Uhr bis 21.30 Uhr im Pfarrsaal von St. Joseph (Josephsplatz 1), mitten in Schwabing. Kommen Sie zu einer „Schnupperprobe“ einfach einmal vorbei oder wenden Sie sich zu weiteren Informationen an Chorleiter Thomas Scherbel (scherbel@musikinstjoseph.de oder 0179/7868309).

Ort: Pfarrkirche St. Joseph