Lange Nacht der Musik in St. Joseph

Lange Nacht der Musik in St. Joseph am 9. Mai 2026

Franz Liszt: Fantasie und Fuge über den Choral "Ad nos, ad salutarem undam"
Thomas Scherbel, Orgel

 

Beeindruckende Lichtinstallation

 

 

 

Live-Mitschnitt eines Orgelkonzertes zur Einweihung der Schuster-Orgel in St. Joseph

Live-Mitschnitt eines Orgel Konzertes zur Einweihung der Schuster-Orgel in St. Joseph
Sonntag, 29. Oktober 2023
Thomas Scherbel, Orgel

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Herzlich willkommen auf der Seite „Musik in St. Joseph



 

 

 

 

 

 

 

 

Orgelkonzert mit Thomas Scherbel an der Schuster-Orgel in St. Joseph.
Live Mitschnitt vom 9. Februar 2020
Werke von Bach, Mendelssohn und Vierne

Über folgenden Link können Sie das Konzert anhören.

 

 

 

 

 

 

 

 


Seit vielen Jahrzehnten spielt die Musik im Gemeindeleben der Pfarrei St. Joseph eine große Rolle. Ein erster Chor wurde bereits im Jahre 1902, kurz nach Entstehung der Pfarrei gegründet. Seit dieser Zeit, spätestens aber seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts zeichnete sich St. Joseph immer durch ein reichhaltiges musikalisches Leben aus.

 
Auch heute sind sehr viele Menschen in den musikalischen Gruppen der Gemeinde aktiv, neben dem Joseph Chor München gibt es ein Vokalensemble, zwei Kinderchöre, eine Stubnmusik, ein Flötenquartett, ein Akkordeonorchester und die Band „Traxx“. Gerade die Chorgemeinschaft erfreut sich in letzter Zeit immer größerer Beliebtheit und konnte ihre Mitgliederzahl zuletzt von 25 auf 100 erhöhen. Dies geschah in erster Linie, weil ein Schwerpunkt der jüngsten Arbeit auf Organisation und Durchführung großer oratorischer Konzerte gelegt wurde. So erklang im Dezember 2016  mit dem Weihnachtsoratorium von Bach ein erster musikalischer Höhepunkt. Im Jahr 2017 präsentierten wir mit großem Erfolg das Passionsoratorium "Stabat Mater" von Joseph Haydn und Georg Friedrich Händels berühmten "Messiah". Dieses Konzert bedeutete einen künstlerischen Meilenstein für die Musik in St. Joseph.
2018 erklangen Felix Mendelssohn Bartholdys "Lobgesang" und  das "Requiem" von Wolfgang Amadeus Mozart in einem Konzert der Superlative. Insgesamt 117 Sängerinnen und Sängern sangen vor einer Rekordkulisse von 1080 Konzertbesuchern.
Im März 2019 führten wir das "Stabat Mater" von Pergolesi auf und stellten mit dem erst 2012 komponierten Werk "Prayer" für gemischten Chor und Streichorchester ein modernes Werk des lettischen Komponisten Peteris Vasks damit in Kontrast und im Oktober 2019 war die Aufführung von Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium "Elias" ein weiterer Höhepunkt in der jüngeren Geschichte der Musik in St. Joseph. Nach der Pandemie konnten wir mit dem "Deutschen Requiem" von Johannes Brahms im Oktober 2022 und der "Johannes-Passion" von Johann Sebastian Bach erneut große Erfolge feiern. 
Im Oktober 2023 fand im Rahmen der Orgelfestwochen in St. Joseph zur Einweihung der renovierten und fertiggestellten Schuster Orgel eine fulminante Aufführung des Oratoriums "Die Schöpfung" von Joseph Haydn in St. Joseph statt. 
Im Jahr 2024 musizierten wir mit dem fulminanten Oratorium "Paulus" von Felix Mendelssohn Bartholdy eines der größten kirchenmusikalischen Werke des 19. Jahrhunderts und erlebten das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach vor ausverkaufter Kirche. 

Im Jahr 2025 brachten wir das fulminante "Stabat Mater" von Gioachino Rossini und die große Messe in As-Dur von Franz Schubert auf die Bühne. Auch diese Abende wurden zu einem Erlebnis.

 
Sie sind eingeladen, sich auf den folgenden Seiten über unsere Arbeit zu informieren, den musikalischen Kalender zu lesen und Hintergründe über unsere Ensembles und Projekte zu erfahren.

 

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Kommende Veranstaltungen

Gottesdienst mit Werken für Oboe und Orgel

Gottesdienst mit Werken für Oboe und Orgel

 

Thomas Scherbel, Orgel

Ort: Kirche St. Joseph

Festgottesdienst zu Maria Himmelfahrt mit dem Perlacher Dreigsang

Festgottesdienst zu Maria Himmelfahrt mit dem Perlacher Dreigsang

Marianische Gesänge für Dreigesang und Gitarre

Rudolf Pröls, Gitarre und Leitung


Perlacher Dreigsang

Ort: Kirche St. Joseph

Gottesdienst mit Werken für Horn und Orgel

Gottesdienst mit Werken für Horn und Orgel

David Scherbel, Horn

Thomas Scherbel, Orgel

Ort: Kirche St. Joseph

Gottesdienst mit Werken für Violine und Orgel

Gottesdienst mit Werken für Violine und Orgel

 

Werke von Bach, Gounod, Schubert, Händel, Massenet u.a.

Damian Seo, Violine

Thomas Scherbel, Orgel

Ort: Kirche St. Joseph

Giuseppe Verdi: Messa da Requiem

 

Giuseppe Verdi (1813 - 1901): Messa da Requiem
für Soli, Chor und Orchester

 

Miriam Clark, Sopran
Julia Rutigliano, Mezzo-Sopran
Oliver Ringelhahn, Tenor
Martin Snell, Bass

Joseph Chor München
Vokalensemble St. Joseph

Freies Landesorchester Bayern

Thomas Scherbel, Leitung

Karten zu 30 / 25 / 20 € (Schüler, Studenten, Schwerbehinderte 25 / 20 / 15 €) ab 1. September bei allen München Ticket Vorverkaufsstellen (089/54818181) und im Pfarrbüro St. Joseph (089/2728940), sowie ab 16:00 Uhr an der Tageskasse


Joseph Chor München, Vokalensemble St. Joseph, Freies Landesorchester Bayern

 


Miriam Clark, Sopran

Die deutsch-amerikanische Sopranistin Miriam Clark zählt zu den vielversprechendsten dramatischen Koloratursopranistinnen unserer Zeit. Sie wurde in Frankfurt am Main geboren und studierte Operngesang an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Fenna Kügel-Seifried und Maria Fitzgerald; zudem wird sie von Alessandro Pratico gecoacht.
Ihr Debüt als Königin der Nacht an der Oper Frankfurt wurde gefolgt von der erfolgreichen Uraufführung von Oscar Strasnoys Le Bal an der Staatsoper Hamburg in einer Inszenierung von Matthew Jocelyn unter der musikalischen Leitung von Simone Young. Den Durchbruch ihrer noch jungen Karriere markierte 2011 die anspruchsvolle Titelpartie in Bellinis Norma am Theater Dortmund. Es folgten Engagements als Lakmé, Arminda in La finta giardiniera sowie Violetta Valéry in La traviata in Bonn.
Die vielseitige Künstlerin trat auf bedeutenden Konzertbühnen auf, unter anderem als Leonore in der Urfassung von Beethovens Leonore bei den Dresdner Musikfestspielen unter Ivor Bolton sowie in der Schweiz unter Mario Venzago. Zudem sang sie Orffs Carmina Burana in St. Margarethen und beim Internationalen Beethovenfest Bonn unter der Leitung von Andreas Blüner. Ihr Debüt als Bess in Porgy and Bess gab sie in der Tonhalle Zürich.
Von der Spielzeit 2016/17 bis 2019/20 war Miriam Clark Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim, wo sie zahlreiche bedeutende Rollendebüts feierte, darunter Chrysothemis in Strauss’ Elektra sowie die Titelpartie in Aida unter der Leitung von Alexander Soddy. Weitere Partien waren Amelia in Un ballo in maschera, Norma, Elvira in Ernani, Elisabetta in Don Carlo sowie Leonora in Il trovatore unter Benjamin Reiners. Außerdem debütierte sie als Kaiserin in Die Frau ohne Schatten. 2018 gab sie ihr Hausdebüt an der Bayerischen Staatsoper München als Dama di Lady Macbeth in Verdis Macbeth unter der Leitung von Pinchas Steinberg.
In der Saison 2021/22 feierte sie vielbeachtete Rollendebüts als Salome am Badischen Staatstheater Karlsruhe unter Yura Jang sowie als Irene (Rienzi) beim Wagner Festival der Oper Leipzig unter Matthias Foremny.
In der Saison 2022/23 war sie in Annabel Ardens Neuinszenierung von Aida an der Königlichen Oper Kopenhagen unter Paulo Caragniani zu erleben. Außerdem sang sie Ortlinde und die 3. Norn in Götterdämmerung mit der Dresdner Philharmonie unter Marek Janowski sowie Ortlinde am Teatro San Carlo in Neapel unter Dan Ettinger.
Zu ihren Engagements ab 2024 zählen Ortlinde in Wagners Die Walküre mit dem Dallas Symphony Orchestra unter Fabio Luisi, ein Einspringen als Kaiserin in Die Frau ohne Schatten an der Oper Lyon unter Daniele Rustioni sowie die Dritte Magd in Elektra am Teatro San Carlo unter Sir Mark Elder. 2025 gab sie zudem ihr Hausdebüt an der Nationaloper Cluj als Aida unter der Leitung von David Crescenzi.
Miriam Clark ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe: Sie war Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes, gewann 2009 den zweiten Preis sowie den Opernpreis beim Internationalen Montserrat Caballé Wettbewerb in Saragossa und erhielt 2010 den zweiten Preis sowie den Medienpreis beim renommierten Internationalen Gesangswettbewerb ’s-Hertogenbosch.

 


Julia Rutigliano, Mezzo-Sopran

 

Nachdem sich die deutsch-italienische Mezzosopranistin Julia Rutigliano zunächst besonders im Wagner Fach einen Namen gemacht hat, widmet sie sich nun vermehrt auch dem italienischen Fach. So konnte sie als Amneris in Aida in der Felsenreitschule in Salzburg und als Suzuki in Madama Butterfly bei den Opernfestspielen in Heidenheim große Erfolge feiern. Ihre Azucena in Il Trovatore letztes Jahr am Stadttheater Gießen wurde von der Presse als „Highlight des Abends“ beschrieben. Zu ihren bedeutenden Stationen zählen die Bayreuther Festspiele, wo sie im Ring unter Kirill Petrenko und der Regie von Frank Castorf als Wellgunde im Rheingold und der Götterdämmerung, sowie als Siegrune in der Walküre zu erleben war.
Es folgten Engagements als Wellgunde unter Marek Janowski u.a. an der Elbphilharmonie in Hamburg, ebenso wie zahlreiche Auftritte als Siegrune u.a. an der Semperoper unter Christian Thielemann, der Berliner Staatsoper Unter den Linden unter Daniel Barenboim, dem Maggio Musicale in Florenz und dem Palau de les Arts in Valencia unter Zubin Mehta, der Opéra Bastille unter Philipp Jordan und zuletzt auch am Teatro San Carlo in Neapel unter Dan Ettinger.
Längst gehören auch weitere Wagner Rollen zu ihrem breiten Repertoire. So debütierte sie bereits 2011 in Bremen unter Markus Poschner (musikalische Leitung) und Tobias Kratzer (Regie) als Venus im Tannhäuser, als Brangäne in Tristan und Isolde war sie 2014 unter Zubin Mehta am Maggio Musicale in Florenz zu hören.
Einen zentralen Punkt im Schaffen der Künstlerin bildet außerdem die Partie der Carmen, mit der sie u.a. am Teatr Wielki Opera Narodowa in Warschau brillierte und zuletzt auch am Volkstheater Rostock zu sehen war.
Des weiteren zählen Charlotte aus Massenets Werther, Léonor aus La Favorite und Gertrud aus Humpertdincks Hänsel und Gretel zu ihrem Repertoire.
Im Konzertfach war sie regelmäßig unter Zubin Metha zu hören, wie z.B. in Mahlers 2. Symphonie und Mozarts Krönungsmesse mit den Israel Philharmonics, mit Bruckners Te Deum mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Beethovens 9. Symphonie am Teatro Maggio Musicale in Florenz. Ihre Liebe gilt besonders den romantischen Werken wie Verdis Requiem, Dvořáks Stabat Mater und Rossinis Petite Messe Solennelle, und Berlioz’ Les nuit d’été um nur wenige zu nennen.
2014 wurde ihr der Kulturpreis der Stadt Würzburg verliehen.

 


Oliver Ringelhahn, Tenor

Der österreichische Tenor Oliver Ringelhahn wuchs in Niederösterreich auf. Seine musikalische Laufbahn begann er bereits in jungen Jahren als Mitglied der Sängerknaben des Stiftes Altenburg, wo er eine fundierte musikalische und chorische Ausbildung erhielt. Sein Gesangsstudium absolvierte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Gerhard Kahry. Bereits während seiner Studienzeit machte er durch seine musikalische Präzision, stilistische Vielseitigkeit und darstellerische Präsenz auf sich aufmerksam. Nach ersten Bühnenerfahrungen folgten Engagements an bedeutenden Opernhäusern im deutschsprachigen Raum. So war er unter anderem am Landestheater Linz engagiert, bevor ihn weitere Verpflichtungen an renommierte Häuser führten, darunter das Staatstheater am Gärtnerplatz in München, die Volksoper Wien sowie die Sächsische Staatsoper Dresden. Diese Engagements bildeten die Grundlage für eine internationale Karriere, die den Tenor an zahlreiche Opernhäuser und Konzertpodien in Europa, Asien und Südamerika führte. Gastspiele brachten ihn unter anderem nach Hamburg, Amsterdam, Genf, Marseille, Berlin, München, Tokio und São Paulo. Darüber hinaus war er bei bedeutenden internationalen Festivals zu hören, darunter die Salzburger Festspiele, das Lucerne Festival sowie das International Festival Macau. Sein Repertoire umfasst ein breites Spektrum des lyrischen Charaktertenorfachs mit besonderem Schwerpunkt auf den Opern von Wolfgang Amadeus Mozart und Richard Strauss. Zu seinen häufig gesungenen Rollen zählen unter anderem Pedrillo in Die Entführung aus dem Serail, Brighella in Ariadne auf Naxos, Matteo in Arabella sowie Valzacchi in Der Rosenkavalier. Darüber hinaus ist er ein gefragter Interpret zeitgenössischer Opernproduktionen und arbeitet regelmäßig mit internationalen Regieteams zusammen. Neben seiner umfangreichen Operntätigkeit ist Oliver Ringelhahn auch als Konzert- und Oratoriensänger aktiv. Sein Konzertrepertoire umfasst Werke von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn, Franz Schubert, Hugo Wolf und Benjamin Britten. Dabei trat er mit zahlreichen Orchestern und Dirigenten im europäischen und internationalen Musikleben auf.

 

 


Martin Snell, Bass

Martin Snell wurde in Dunedin, Neuseeland, geboren und ist in seiner Heimatstadt aufgewachsen. Nach einem Jurastudium und einer Berufsausbildung an der University of Otago nahm er im September 1991 ein postgraduales Gesangstudium bei Patrick McGuigan am Royal Northern College of Music auf, das er 1994 mit Auszeichnung abschloss. Martin Snell hat zahlreiche Preise und Stipendien erhalten, darunter den Mobil Song Quest 1993 und ein großes Stipendium der Peter Moores Foundation, London. Seine ersten professionellen Bühnenerfahrungen sammelte Martin Snell am Internationalen Opernstudio Zürich und war danach am Theater St. Gallen, am Theater Basel und am Luzerner Theater engagiert. Von 2005 bis 2019 arbeitete er als freischaffender Künstler mit Wohnsitz in Luzern, Schweiz, und erhielt 2010 die Schweizer Staatsbürgerschaft. Martin Snell war in Opernproduktionen am Grand Théâtre de Genève, der Oper Graz, der Berliner Staatsoper, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Festival d'Aix-en-Provence, der Statní Opera Praha, dem Theater an der Wien, dem Teatro alla Scala Mailand, der Opéra de Monte-Carlo, der Opéra national du Rhin Strasbourg, den Tiroler Festspielen Erl, Athen, Bangkok, Brasilien, Bukarest, Dänemark, Deutschland, London, Katowice, Neuseeland, Paris, Prag, Riga, Singapur, Spanien, St. Petersburg, Sydney, Taipeh und Tokio, und 2005-2013 bei den Bayreuther Festspielen sowie zuletzt an der Bayerischen Staatsoper. 2018 gab er außerdem sein Debüt an der Glyndebourne Festival Opera in Richard Strauss' Der Rosenkavalier und als Vodnik in Dvoraks Rusalka in Klagenfurt. Seit der Spielzeit 2019/2020 ist Martin Snell Mitglied des Solo-Ensembles der Bayerischen Staatsoper in München, wo er in der Spielzeit 2025/2026 u.a. in Produktionen Mozarts Die Zauberflöte und Le Nozze di Figaro, Donzettis La Fille du Régiment, Puccinis Tosca und La Bohème, Verdis La Traviata, Macbeth, und Rigoletto, und Richard Strauss’ Salome und Elektra, u.v.a. zu hören sein wird.

 


Thomas Scherbel, Leitung

 

Thomas Scherbel, geb. in Nürnberg, studierte Kath. Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater in München. Zusätzlich belegte er die Fächer Orgel als Konzertfach bei Prof. Edgar Krapp und Chorleitung im Schwerpunktfach bei Prof. Michael Gläser. Nach dem mit der Note „sehr gut“ abgeschlossenen A-Diplom besuchte er die Fortbildungsklasse Orgel und schloss seine Studien im Juni 2005 mit dem Konzertdiplom ab.

Von 2000 bis 2015 war er Kirchenmusiker an St. Cäcilia in Germering bei München. Neben der Organisten- und Chorleitertätigkeit an der Gemeinde war er dort als künstlerischer Leiter des Konzertvereins „Musica Sacra St. Cäcilia e.V.“ für die Planung und Durchführung von jährlich zwölf Konzertprojekten zuständig.
Parallel leitete er von 2002 bis 2011 den mehrfach ausgezeichneten Visino-Chores in Eggenfelden.
Für sein herausragendes künstlerisches Wirken erhielt er 2014 den Walter-Kolbenhoff-Kulturpreis der Stadt Germering.

Seit Februar 2016 ist Thomas Scherbel Kirchenmusiker an der Kirche St. Joseph in der Münchner Maxvorstadt. Neben den Planungen für die Fertigstellung und Renovierung der Schuster-Orgel und der Vergrößerung des kulturellen Angebotes der Pfarrei im konzertanten Bereich, liegt sein Schwerpunkt in
St. Joseph vor allem auf der Weiterentwicklung und Vergrößerung des Chores. Mit Aufführungen des Weihnachtsoratoriums von Bach, des Messias von Händel, des Requiems von Mozart, des Lobgesang, Paulus und Elias von Mendelssohn Bartholdy, des Deutschen Requiems von Johannes Brahms, der Johannes-Passion von Bach, der Schöpfung von Joseph Haydn, des Stabat Mater von Rossini und der Messe in As-Dur von Franz Schubert wurden große Oratorien verwirklicht. Ein weiterer Höhepunkt soll im Oktober 2026 mit der Aufführung von Giuseppe Verdis Requiem erreicht werden.

Als Konzertorganist ist Thomas Scherbel immer wieder an wichtigen Kirchen zu Gast, zuletzt in St. Anton Nürnberg, in der Basilika Vierzehnheiligen, im Kloster Banz, in St. Michael in der Münchner Fußgängerzone, im Münchener Herkulessaal, im Salzburger Dom, im Bamberger Dom, im Münchner Dom und im Magdeburger Dom.

 

Ort: Kirche St. Joseph